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BRECHREIZ

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“Würde ich jeden Tag so leben als wäre es mein letzter, säße ich längst in Einzelverwahrung.”

“Da ich für die Bühne zu hässlich bin, fing ich an Brechreiz in ein Buchformat zu pressen”.

“Als Kerl hätte ich schon längst auf´s Maul bekommen”

erhältlich bei:

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5.0 von 5 Sternen Schreibgemecker mit sympathischem Brachialzynismus

Die Autorin Cordula Kotz beweihwässert sich und uns mit dem Buchstabenparföng BRECHREIZ und erfüllt sich damit einen Tagtraum mancher durchschlafener Vorlesungen, so scheint es; denn den bitterbösen feuilletonistischen Kurzessays, die vor Zynismus fast aus dem Buch aufstehen und dem Leser die Zunge ‘ oder ein anderes Ätsch-Körperteil entgegenhalten ‘ ist eine Wortgewandtheit akademisch-nebulösen Ausmaßes eigen. War das zu kompliziert? Dann sollten Sie erst mal das Buch lesen. Nein, im Ernst: Wem Spott und Hähme zu harmlos sind, weil er der Meinung ist, dass die heutige Welt einen schärferen Fingerzeig und einen Zungenschlag braucht, der sie kurz mal umhaut, damit sie verdammt nochmal endlich aufwacht, der hat hier ein Werk vor sich, das mit bissigem Geradeheraus-Spott den Apokalypso anstimmt. Dieser Abgesang auf verschwurbeltes Spießbürgertum kommt in salopper bis derber Sprache daher, ohne sich ausgelutschter Zeitungspolemik zu bedienen. So zeigt die Autorin gesellschaftlichen Gepflogenheiten wie Verbeamtetsein und Vorverurteilen, aber auch der Machtbesessenheit, Geldgeilheit und anderen medialen Eigenheiten den verbalen Stinkefinger und zelebriert das niveauvolle ‘Angepisstsein’ für eine Therapie gegen das Angepasstsein ‘ nicht zuletzt geht es dabei auch um Eigenheiten in der Beziehung zwischen Mann und Frau. Gregory House, MD, die Hauptfigur aus der bekannten Fernsehserie könnte als Zynikant mal ein Praktikum bei der Autorin machen. Es sind brechende Gedankengänge, in welchen uns die Autorin wie im Labyrinth herumgeistern lässt, und zwar brechen sie beim Lesen hier und da einem Schmunzeln Bahn. Diese Art BRECHREIZ lässt man sich dann auch gefallen.

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5.0 von 5 Sternen Warum ein Leben ohne 'Brechreiz' öde und leer ist

Menschen lesen bekanntlich gerne Bücher über Philosophie, in denen die kompliziertesten Theorien verbreitet werden, ihnen erklärt wird, wie die Welt zu funktionieren hat. Das ganze gipfelt dann gewöhnlich in Tiraden von Weisheiten und realitätsverbrämten Lösungsorgien, die letztendlich selbst dem größten Cretin am Ende irgendwie ein „Hä? – Und so’n Müll soll der Sinn des Lebens sein?“ entlocken. In ‚Brechreiz hat die Autorin, Schriftstellerin und Philosophin, nach langjähriger Forschung, mit unzähligen Probanden und sogar im Selbstversuch herausgefunden hat, dass der Sinn des Lebens gar nicht wirklich existiert. Nach diesem Durchbruch wurde der Drang der Verfasserin, die volle und ganze Wahrheit endlich in die Welt zu schreien, so übermächtig, dass sie beschloss – in Abwesenheit eines Sinns – nun eben über den Unsinn des Lebens zu philosophieren. Ich habe mir die einleuchtenden Ausführungen über den Unsinn des Lebens in ‚Brechreiz’ mit Wonne reingezogen und kann den gewählten Titel, weiß Gott, nachvollziehen. Die Autorin schleicht verbal eine ganze Weile um den Mittelpunkt eines Themas herum, um dem arglosen Leser dann plötzlich die entblößte Wahrheit mit satirischer Brachialgewalt vor den Latz zu knallen. Wer aber nicht nur über ein gerüttelt Maß an Humor verfügt, sondern auch gern beißenden Hohn an sein juckendes Zwerchfell lässt, der sollte das Buch erwerben und dadurch die sympathische Autorin ermutigen, dem ‚Brechreiz‘ noch weitere Werke folgen zu lassen…

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5.0 von 5 Sternen Eine Reise in die zynische Wahrnehmungswelt einer Wortfetischistin mit karussellhaften Formulierungen.

Schnell und laut gibt Cordula`s Brechreiz dem Leser zu verstehen, dass er/sie sich auf gar keinen Fall in die Schusslinie eben dieser Autorin begeben sollte. Cordula Kotz rechnet mit jedem und allem ab; vor allem mit der Oberflächlichkeit in unserer Gesellschaft. Beauty-Trends und Klischees zwischen Mann und Frau sind eines ihrer Leitthemen, auf denen sie sich reichlich “auskotzt”. Dabei schafft sie mit ihren ausgelassenen, teils eigenen Wortkreationen einen Spagat zwischen Kreativität und Trivialität. Ihre Sprache erinnert an Poetry-Slams: atemlos, steigert sich Cordula`s Sprache monologisierend bis zur Aufgebrachtheit. Aber Cordula Kotz ist nicht NUR sarkastische HasspredigerIn einer erstunkenen Welt, die sie mit ihrem “Darmduft” entlarven will. Sie ist auch Teil dieser Scheinwelt. Hier und da entpuppt sie sich als das, was sie so vehement kritisiert. Kontrastierend an Ironie, offenbart sie uns das Paradoxon an Lebens-bzw.Verhaltensweisen einer hedonistischen Gesellschaft, derer sich wohl kaum jemand, nebst Autorin, entziehen kann.

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CORDULA KOTZ

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LESUNG "SELBSTWAHRNEHMUNG"